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03. Oct 2017 52

Großes Drama um den Kleinen 6. Akt

Wie schnell die Zeit aber auch vergeht! Sind inzwischen doch tatsächlich 2 volle Jahre vergangen und meine beiden Y10 stehen immer noch unverändert nebeneinander in der Garage. Ein Jammer, nix ist weitergegangen! Aber anspringen tun sie beide sofort, immerhin. Der eine läuft einwandfrei, hat aber immer noch ein massives Rostproblem und der andere fällt ca. 10 Minuten nach dem Starten wieder in seine alte Gewohnheit zurück. Tja, was soll sich denn auch ändern, wenn man nix tut. Also hatte ich mich nach langer Überlegung dazu entschlossen, den Blauen zu behalten um ihn irgendwann einmal zum Spengler zu stellen und den roten Y10 „auszubadeln“. Sind ja immerhin viele neue Teile verbaut. Die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Kröpfchen also. Zu allererst war der Motorraum dran. Ich bockte den Kleinen auf, demontierte die Räder und schraubte und schraubte soweit es meine Kräfte zuließen (Martin musste mir immer wieder mal zur Hand gehen) bis es im Motorraum immer lichter wurde. Doch dann stand ich an. Um den Motor ganz frei zu bekommen, mussten die Achsmuttern von der Antriebswelle gelöst werden. Und die wollten partout nicht aufgehen. Martin nahm all seine Kraft zusammen, aber mehr als ein abgebrochener Schraubenschlüssel und Schmerzen am ganzen Körper kam nicht dabei heraus. Weder Hammer noch Schlagbohrer brachten Erleichterung und auch das lange Eisenrohr, das eine Woche später als Verlängerung des neuen Schraubenschlüssels dienen sollte, wollte die Muttern nicht lockern. Ich wechselte inzwischen zum Innenraum. Türen, Heckklappe und Sitze waren schnell demontiert. Teppich, Himmel, Innenverkleidungen, etc. alles ganz easy. Doch dann kam das Armaturenbrett mit seinen versteckten Schrauben und unendlich vielen Kabeln die ja noch teilweise im Motorraum angeschlossen waren. Also auch hier Stillstand. Inzwischen hatten wir die vorderen Achsmuttern dick mit Rostlöser eingesprüht, was uns aber auch nicht viel weiterbrachte.

Dass sich dieses Auto wehren konnte, hatte es in der Vergangenheit ja schon des Öfteren bewiesen. Aber das war jetzt schon sehr frustrierend. Doch eine Idee hatten wir noch: den Bunsenbrenner! Martin machte dem Y10 also Feuer unter dem Radkasten, doch der große Erfolg blieb auch hier wieder aus. Wir waren echt schon ratlos. Optimistisch sprühte ich nochmals eine Schicht Rostlöser drauf uns ließ es vorerst einmal gut sein. Aber es ließ uns keine Ruhe. So hantierte Martin also eine Woche später wieder mit dem Eisenrohr herum und siehe da, wie durch ein Wunder hörten wir plötzlich ein „Knacks“ und die Mutter gab nach. Kaum zu glauben, was für eine schwere Geburt. Jetzt konnte es endlich weitergehen. Gemeinsam lösten wir die letzten Schrauben, Kabel und Leitungen und hoben das Herzstück heraus. Inzwischen war der Kleine innen komplett leer und alle Teile in beschrifteten Kartons verpackt. Nur Armaturenbrett und Kabelbaum fehlten noch. Das Armaturenbrett wurde wieder zur Tortur! Die Schrauben zum Teil unzugänglich und das ganze Armaturenbrett war im Laufe der Zeit so klebrig geworden, dass man es kaum noch berühren konnte, ohne dass es unangenehm war. Wir hatten diese schwarze Pest überall, sogar in den Haaren. Aber am Ende hatten wir auch das geschafft und konnten sogar den Kabelbaum komplett und in einem Stück aus dem Auto rausholen. Nun stand er also da, nackt und trostlos mit all seinen Unzulänglichkeiten.

Fortsetzung folgt....

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Kommentare

Guenther
03. Oct 2017

Rusty the Lancia (lalala)!!! ;-)
Kluge Entscheidung, aus 2 mach 1, das bringt dann auch gleich noch mehr Platz in der Garage!
Viel Erfolg beim Restaurieren des übriggebliebenen Y10 -
LG
Günther

berlina72
04. Oct 2017

Danke, Günther. Ich fürchte nur, bis zum Pickerl ist es noch ein langer Weg. Außer ich gewinn demnächst im Lotto - dann lass ich machen - halt mir die Daumen :-)

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